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Pressemitteilungen
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Aktuelle Stellungnahmen, Pressemitteilungen usw. finden Sie gebündelt in der Rubrik "Miet- und Wohnungsrecht - Aktuelle Themen" ...
Ältere Meldungen:Presseerklärung vom 21.11.2002
Hochhaus Kielstr. 26 wird heute geschlossen
Nach einer Begehung, die heute von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr stattfand, wurde auf Veranlas-sung der Feuerwehr und des federführenden Bauordnungsamtes das Hochhaus Kielstr. 26 beginnend um 13.00 Uhr geschlossen und unzugänglich gemacht. Die Begehung war auf der wohl abschließenden Sitzung des Runden Tisches Kielstr. 26 am vergangenen Mittwoch verabredet worden. An der Begehung waren Vertreter von Bauordnungs-, Wohnungs- und Sozialamt, der Feuerwehr und Polizei sowie des Mietervereins beteiligt.
Die Gefahrenzustände wurden dabei für so groß gehalten, dass sofort gehandelt werden musste. Insgesamt wurden fünf Personen im Haus, davon drei in der 12. Etage, und eine Person am Haus, die sich alle unbefugt dort aufgehalten haben, aufgegriffen und überprüft. Wegen der zahlreichen aufgebrochenen Wohnungstüren, der offen stehenden Hauseingangs- und Treppenhaustüren und den großen Mengen an zurückgelassenen Möbeln und Papieren, könnten aus Sicht der Feuerwehr (diese) Personen im Brandfall kaum gerettet werden. Zum Zeitpunkt der Begehung befand sich nur noch eine einzige ordentliche Mietpartei im Haus, deren Umzug in eine neue Wohnung für das kommende Wochenende geplant war (und jetzt vorverlegt wird). Diese allein hätte im Brandfall kaum rechtzeitig die Feuerwehr alarmieren können.
Es bleibt festzuhalten, dass alle Mietparteien eine Wohnung mit einem ordentlichen, unbefristetes Mietvertrag gefunden haben, bzw. dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen Wohnungs- und Sozialamt, Wohnungsunternehmen und Mieterverein in eine neue Wohnung vermittelt werden konnten. Es erfolgt keine einzige Zwangsräumung. Bekanntlich sind ca. 80 Prozent der Mieter in der Nordstadt geblieben.
Dieser Erfolg, wenn man unter den gegebenen Umständen davon sprechen kann, war auch möglich geworden, weil die Dortmunder Dienste zwei Mitarbeiter abstellten, die kurzfristig als Fahrzeugwärter angelernt wurden und täglich zwischen 08 und 12 Uhr den Fahrstuhl fuhren. Das Staatliche Aufsichtsamt für Aufzugsanlagen und der TÜV hatten vor 3 Wochen verfügt, dass der Aufzug nicht mehr ohne fachliche Begleitung fahren durfte.
Mietparteien, die nach ihrem Auszug noch persönliche Gegenstände aus dem Haus holen wollen, können das auch noch zu einem späteren Zeitpunkt nach Voranmeldung tun.
Auch wenn sich, aus nachvollziehbaren Gründen, die Situation kurzfristig zugespitzt hat, soll der Weg einer geordneten Abwicklung ohne soziale Härten beibehalten bzw. abgeschlossen werden.
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