Sehr geehrter Oberbürgermeister Alexander Omar Kalouti, sehr geehrte Ratsmitglieder,
bekanntlich plant der Volkswohlbund den Abriss mehrerer Häuser in der Chemnitzer Straße. Für die Bewohnenden bedeutet dies den Verlust der Wohnung, die sie teilweise jahrzehntelang ihr Zuhause war.
Um dies zu verhindern, sind Sie in nicht tätig geworden. Scheinbar sind Sie machtlos oder aber Sie haben kein Problem mit dem Abriss der Häuser und der Verdrängung der Bewohner:innen. Die Dortmunder Bevölkerung sieht das allerdings ganz anders. Es ist deutlich geworden, dass es in der Nachbarschaft und darüber hinaus eine große, eindeutige Ablehnung des Abriss-Vorhabens des Volkswohl Bunds in der Chemnitzer Straße gibt. Mehr noch: das Abriss-Vorhaben stellt für uns alle ein Problem dar! Einerseits für die direkt betroffenen Mieter:innen, die durch den Angriff auf ihre Wohnsituation massiv belastet sind. Andererseits auch für die Nachbar:innen und andere Dortmunder:innen, die über einen ansteigenden Mietspiegel besorgt sind und wissen, dass es zukünftig in diesem Stadtbereich keinen bezahlbaren Wohnraum mehr geben wird.
Unsere Forderung an den Volkswohlbund, den Abriss zu stoppen, und an Sie, künftig tatkräftiger gegen den Mietenwahnsinn und Gentrifizierung vorzugehen, haben 1.850 Menschen unterschrieben.
Die Unterschriften wollten wir Ihnen am 20.04.2026 persönlich übergeben und wären hierzu gerne mit Ihnen ins Gespräch gekommen. Dies war leider nicht möglich.
Wir bitten Sie uns bis zum 08.05.2026 eine öffentliche Rückmeldung zu geben: Wie wollen Sie den Mieterhöhungen und der Verdrängung in Dortmund begegnen? Wie stehen Sie zu unseren Forderungen nach einer Deliberalisierung des Wohnungsmarktes und zu mehr Demokratie und Mit- bzw. Selbstbestimmung?
Mit freundlichen Grüßen
Gemeinschaft der Bewohner:innen,
DMB Mieterbund Dortmund e.V.
Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V.
SoliNetz Dortmund
Und alle Unterzeichnenden
| 0231 / 55 76 56-0 | |
| Mo.-Do. | 8:00 bis 12:00 Uhr 13:00 bis 17:00 Uhr |
| Fr. | 8:00 bis 14:00 Uhr |