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Die Bilder gingen bundesweit durch die Presse: Innerhalb von wenigen Stunden mussten im September 2017 etwa 750 Menschen ihre Wohnungen im Hannibal in Dorstfeld räumen. Aufgrund massiver Brandschutzmängel entschied sich die Stadt Dortmund zur Räumung. Zu Unrecht, urteilte nun acht Jahre später das Oberverwaltungsgericht. Das letzte Wort ist aber möglicherweise noch nicht gesprochen.
Obwohl Mieterinnen und Mieter ihre Miete und Vorauszahlungen pünktlich zahlen, kann die Gas- oder Wasserversorgung eines Mietshauses abgestellt werden. Das geschieht, weil der Vermieter seine offenen Forderungen gegenüber dem Versorgungsunternehmen nicht ausgleicht.
Seit Juni gibt es neue Regeln beim Stromanbieterwechsel. Mieter:innen, die umziehen, müssen nun schneller reagieren. Sonst wird's teuer. Wir erklären, worauf Sie achten sollten - und was jetzt nicht mehr geht.
Was wird in der Stadt neu gebaut? Werden Wohnungsmängel und Mietwucher aktiv verfolgt? Welche Rolle nehmen die kommunalen Wohnungsunternehmen ein? Um diese und andere Fragen geht es bei der Kommunalwahl am 14. September. Wir möchten einen Überblick darüber geben, welche Möglichkeiten Kommunen haben, um bezahlbares und lebenswertes Wohnen zu fördern.
Bezahlbares Wohnen ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit, auch in Dortmund. Doch die Mieten steigen, Sozialwohnungen verschwinden, und Menschen mit geringem Einkommen werden verdrängt. In den letzten vier Jahren sind die Angebotsmieten in Dortmund um 17 Prozent gestiegen, wie Zahlen der Empirica Preisdatenbank zeigen.
Balkonkraftwerk – fehlende Ästhetik kein Ablehnungsgrund Spätestens seit der Neufassung des § 554 BGB im Oktober 2024 ist klar: Mieter:innen haben grundsätzlich einen Anspruch auf die Erlaubnis des Vermietenden zur Installation von Steckersolargeräten – umgangssprachlich oft Balkonkraftwerk genannt. Der Vermietende darf diese Erlaubnis nur verweigern, wenn die Installation für ihn unzumutbar ist und seine Interessen,...
In der Siedlung „Am Bahnhof Tierpark“ in Brünninghausen wohnen etliche Mieter:innen schon seit Jahrzehnten. Damals waren es noch gemeinnützige Wohnungen für Postbedienstete. Hieße die heutige Vermieterin nicht Vonovia wäre die Zufriedenheit mit der Wohnsituation aber wahrscheinlich deutlich höher. Die aktive Mieterinitiative vor Ort begleitet sowohl die kürzliche Teilmodernisierung, als auch die weiteren Versuche...
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